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Puppet Factory


Veranstalter: IfiB - Institut für Innovative Bildung e.V.
Kunst-/Kultursparte: Spiel / Zirkus / Bewegung
Schulart/Bildungseinrichtung: Gymnasium
Zentrales Thema: Bauen und Spielen einer eigenen Handpuppe (im Stil der Muppets) - Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!
Jahrgangsstufe/Alter: Ab. 5. Klasse
Schulfach: Textiles Gestalten, Werken, Kunst, HSU, erweiterte vertiefte Berufsorientierung, Praxis an Mittelschulen, etc.
Lehrplanbezug: Fächerübergreifend - Es kann nahezu für alle Klassen und Schularten ein Bezug zum Lehrplan hergestellt werden.
Zielsetzung: - Begeisterung am Puppenbau und -spiel wecken
- Handwerkliche Fähigkeiten schulen
- Soziale Kompetenzen fördern
- Umfangreiches Wissen im Puppenbau erwerben
- Freude am kreativen Gestalten erlangen
- Erlernen der Gundlagen des Puppenspiels
- Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken
- Teamwork fördern
- Training von Geduld und Ausdauer
Beschreibung:
Die Teilnehmer werden zunächst in die Entwicklung und die Geschichte des Puppenspiels eingeführt. Mit den stets verfügbaren und portablen Unterhaltungsmedien und dem allgegenwärtigen Internet ist diese Art der Unterhaltung nur noch wenigen jungen Leuten wirklich bekannt.
Die Schüler/-innen haben in diesem Workshop die Gelegenheit diese ursprüngliche Unterhaltungsform zu erforschen und somit einen vollkommen neuen Blick auf diese kulturelle Sparte zu werfen, denn sie werden ihre eigene Handpuppe entwerfen, bauen und zum Einsatz bringen.
Die Schüler/-innen entwerfen jeweils einen eigenen Charakter, der mit einfachen Mitteln in das Aussehen der Puppe übertragen werden kann, z.B. wird das fiese Monster sicherlich kein rosa Plüschkleidchen tragen – dies kann die Grundlage für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Äußerlichkeiten und Vorurteilen sein.

Eine Einführung in die Grundlagen von Gestaltung/ Design, z.B. die Wirkung von Farben, die unterschiedliche Aussagekraft von Formen, aber auch das Herstellen eines eigenen Schnittmusters für das Puppengewand und das Nähen desselben ermöglicht den Kindern einen neuen Blick auf ihre Umwelt und setzt zudem konstruktive gestalterische Energien und Interessen frei.
Schon hier führt die intensive Beschäftigung mit der Puppe und deren späterem Charakter zu einer Identifizierung mit derselben, so dass bereits eine mögliche Grundlage zur Verhaltensänderung geschaffen ist.

Der praktische Teil setzt sich aus dem Bau des Puppenkörpers aus verschiedenen Schaumstoffformen, dem Handnähen eines Puppenüberzugs und dem Auspolstern der Handpuppe zusammen. Zudem wird natürlich das Gesicht mit passender Mimik erstellt.

Die Teilnehmer werden in die Grundlagen des Puppenspiels eingewiesen und lernen so, wie man die Puppe benutzen kann, wie sie unterschiedliche Stimmungen anhand von Gestik und Körperhaltung der Handpuppe erzeugen und erkennen können – auch dies wird ihnen im realen Leben zu Gute kommen.

Selbstverständlich können die Handpuppen später in den Unterricht einbezogen werden; so könnte z.B. im Deutschunterricht ein geeignetes kurzes evtl. lebensweltnahes Theaterstück geschrieben werden. Anhand dieses Stückes hätten die Schüler dann die Möglichkeit ihr eigenes Handeln und Verhalten zu hinterfragen, neue Lösungswege kennenzulernen und Probleme aus einer anderen Sicht heraus zu betrachten. Dies kann zum Aufbrechen alter problematischer Verhaltensweisen führen und der gesamten Klasse eine positive Veränderung bringen. Die Kinder können aber auch einfach mal so in eine vollkommen neue Rolle schlüpfen, z.B. ausprobieren, wie sie sich als gänzlich gegenteiliger Charakter (z.B. schüchternes Kind baut und spielt grobe und vorlaute Monsterpuppe) verhalten würden und lernen, wie die Umgebung darauf reagiert.
Projektform(en): Workshop / Projekttage / offenes Angebot am Nachmittag
Projektzeit(en): Vormittags oder Nachmittags; 12 Unterrichtsstunden - aufteilbar z. B. 6x2 Std.
Projektort(e): Schule, Klassenzimmer oder Werkraum, Jugendtreff etc.
Produkt: Workshop, evtl. Aufführung eines kleinen Stückes
Am Projekt Beteiligte: Die Teilnehmerzahl ist bei einem Projektleiter auf 10 Kindern beschränkt. Größere Teilnehmerzahlen sind möglich, bitte vorher anfragen!
Projektleitung: Robert Bock, Kunsthandwerker
Eine Beteiligung der Lehrkräfte ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.
Kosten: Gesamtkosten ca. 1.200,00 €
Finanzierung: Eigenbeteiligung der Schule bzw. Teilnehmerbeitrag pro Schüler. Die SchülerInnen besorgen den sichtbaren Stoff für ihre Puppe selber, da dieser ja individuell verschieden gewünscht wird.
bisherige Kooperationen: Dieses Projekt ist ganz neu und wurde bisher noch nicht an Schulen durchgeführt.
Ergebnissicherung: Abfrage des Gesamteindrucks über die Lehrkraft und anonyme Einzelbefragung der TeilnehmerInnen
Weitere Informationen: www.innovative-bildung.de/Puppet-Factory.html
Kontakt: IfiB - Institut für Innovative Bildung e.V.
Jäckstr. 27
96052 Bamberg
Ansprechpartner: Frank Fleischmann
Telefon: 0951/18077300
kontakt@innovative-bildung.de
www.innovative-bildung.de