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Comic macht Schule - Projektbeschreibung und Projektziele

Projektbeschreibung
Im Zentrum der Workshops werden sich die Teilnehmer*innen unter Anleitung ihrer Comic-Künstler mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Wie kann man mit Bildern erzählen? Mit welchen Erzähl- und Zeichenformen kann ich mich ausdrücken? Welches Medium kann ich dafür nutzen? Die gemeinsame thematische Klammer aller Workshops ist die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen und das, was ihren "Alltag" in Familie, Schule und Freizeit ausmacht. Ziel ist es, möglichst niederschwellig und ohne Erfolgsdruck mit dieser Kunstform den Teilnehmer*innen eine für sie und für mache sogar ganz neue kreative Ausdrucksmöglichkeit zu eröffnen. Die Workshops in den Schulen finden während der regulären Unterrichtszeiten statt und werden von pädagogischem Fachpersonal begleitet. Im Anschluss an die Workshops werden die Arbeiten aller Teilnehmer im Rahmen des Programms des Internationalen Comic-Salons gezeigt. Als krönenden Abschluss des Projekts werden die Kinder und Jugendlichen im Rahmen des Comic-Salon „ihre“ Workshop-Comic-Künstler wieder treffen und vier Tage lang mit eigenem „Künstlerausweis“ alle weiteren Ausstellungen und Programmangebote kostenfrei besuchen können. Hierbei steht die Freiheit des eigenen Erkundens des Comic-Salons im Mittelpunkt.

Dieses alle zwei Jahre in Erlangen stattfindende viertägige Großereignis ist das wichtigste Festival für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum, erwartet ca. 25.000 Besucher und hat einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass der Comic inzwischen auch in Deutschland als Kunstform anerkannt ist. Veranstalter des Internationalen Comic-Salons ist das Kulturamt der Stadt Erlangen, dessen Leitziel seit vielen Jahren die Förderung der kulturellen Bildung in Form von gezielten Projektangeboten zwischen Schulen, Kindertagesstätten sowie anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen im Rahmen der Veranstaltungen ist.


Projektziele
Ziel des Projektes „Comic macht Schule“ ist es, Kindern und Jugendlichen einen niederschwelligen und auch zunächst eher spielerischen und unkomplizierten Zugang zu der „Neunten Kunst“ Comic zu verschaffen. Gleichzeitig sollen sie dabei jedoch professionell von renommierten Comic-Künstlern angeleitet werden. Gerade das Zusammentreffen von Künstlern und Schülern fördert, wie mehrfach beobachtet, eine sehr motivierte Herangehensweise der Kinder und Jugendlichen an diese Kunstform. Die Künstler, die die Workshops leiten, haben bereits Erfahrungen in der künstlerischen Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen und werden insbesondere auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Neigungen der Kinder eingehen. Nichts soll erzwungen werden, auch das Motto „Ich kann aber nicht malen und zeichnen“ soll keine Geltung bekommen, sondern es wird davon ausgegangen, dass in jedem Kind kreatives Potenzial steckt. Es soll nicht primär um künstlerische Qualität gehen, sondern vielmehr um den kreativen Umgang mit dem Zeichnen von Geschichten in Bildern als Ausdrucksform. Deshalb spielt es eine wesentliche Rolle, dass die Alltags- und Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen hierbei im Zentrum stehen soll. Das heißt, Schule, Unterricht, Familie, Freizeit, Stadtteil usw. sollen Thema der erfundenen und gezeichneten Geschichten sein. . Hier soll an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein intensiver Kontakt zwischen den Kindern und Jugendlichen und den Künstlern entstehen und kreative Prozesse in Gang gesetzt werden, die in ein künstlerisches Ergebnis z.B. in Form eines eigenen ersten Comic-Strips münden.