Willkommen
  Aktuelles
  Newsletter
  Projektdatenbank
  Projektförderung
  Innovationspreis der Sparkasse
  >Alles was ich bin<
  >Comic macht Schule<
  Forum kult. Bildung
  Projektberichte
  Institutionen
  Links zum Thema
  Impressum/Kontakt
Alles was ich bin 2015

HoLiSt - Hort Liegnitzer Str. und Ilka Vierkant

12 Kinder aus dem städtischen Hort in der Liegnitzer Str. konnten in der ersten Osterferienwoche zusammen mit der Figurentheater-Künstlerin Ilka Vierkant (Familie Flöz) entdecken, wie es ist, sich mit oder unter einer Maske auszudrücken. Wie man sich verständlich machen kann, ohne Worte, ohne die eigene Stimme zu benutzen, einzig und allein über die Körpersprache

Projektbericht

Elf Kinder zwischen 8-9 Jahren nahmen am Workshop von Ilka Vierkant teil. Jedes Einzelne wollte von Anfang an, eine bestimmte Figur sein. Von Ninjas, Elfen, Dieben, Detektiven, Hunden, Omas und Opas war alles dabei. Auf spielerische Art und Weise probierten sie ver-schieden Körperhaltungen und Elemente aus. Luft, Erde, Wasser, Feuer, ja sogar explodie-rende Sterne wurden dargestellt. In den Spielen lernten die Kinder auf die ganze Gruppe zu achten und den einzelnen Mitgliedern zu vertrauen. Der Kreativität und Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Mithilfe von natürlichen Masken und Ausdrucks-Masken, die Ilka Vierkant mitgebracht hatte, präsentierten die Kinder viele Geschichten. Zwei Kinder sollten auf der Bühne, auf der nur ein Stuhl stand, etwas spielen. Es entstanden sehr lustige Situationen, denn der Streit wegen dem Stuhl war vorprogrammiert. Die Einen erschossen sich und kamen als Zombies wieder ins Leben zurück, ein Anderer verwandelte sich von einem alten Opa, der mit einem Krückstock lief, zu Superman oder es gab einen Räuber der sich Unsichtbar machen konnte. Im Eifer des Gefechts wurde der Stuhl auch als Gefängniszelle, aus der man nicht mehr entkommen konnte, verwendet. Die Kinder bastelten ihre eigenen Masken und verwirk-lichten ihre Ideen. Jeder setzte sich einzeln auf die Bühne uns präsentierte sie dem Publikum. Die Zuschauer durften der Maske einen Namen geben. Bei manchen Masken war es einfach herauszufinden, welcher Charakter dargestellt werden wollte, bei anderen schwieriger. Zum Schluss stellte jede Gruppe eine Geschichte oder ein Märchen mit ausgewählten Masken vor.





Spiel mit Objekten
mit Agnes Ehrig – Theaterpädagogin an der Schaubude Berlin
und Klasse 3b, 25 Kinder der Max-und-Justine-Elsner-Grundschule


Alltagsgegenstände und Dinge bergen über ihre vorhergesehene Funktion hinaus noch ganz andere Möglichkeiten. Man kann sie „zweckentfremdet“ nutzen, sie spielerisch verwandeln, ihnen Geräusche und Töne entlocken und mit ihnen Geschichten erzählen. Für diesen fantasievollen Umgang sind Neugierde, Forschergeist und Erfindungsgabe wichtige Fähigkeiten. Im Workshop mit Agnes Ehrig lernten die Kinder Objekte genauer zu erkunden und das Spiel mit den Dingen bewusst anzuwenden. Übungen und Spiele vermittelten erste Grundlagen zur Belebung von Objekten.

Fantasie und Spiel machen es möglich - ein goldener Schuh mit einem Handfeger
gleitet als Segelschiff über den Boden.




Workshops im Rahmen des Praxistags am 13.5.2015

Spiel mit Licht und Schatten
mit Carlos Malmedy – Schattentheaterkünstler und Pädagoge an der Levana-Schule Schweich

Spiel mit Kopffernsehern
mit Florian Feisel – Figurenspieler, Leiter/Mitglied der Gruppe „babelfish“ und Professor für Figurentheater an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart

Wie bin ich als Puppe?
mit Christoph Bochdansky – Puppenspieler, bildender Künstler, Regisseur und Dozent für Puppenspiel aus Wien

Theater der Alltagsdinge
mit Mikel Klein – Mediengestalter und Bühnenbildner aus Stuttgart und
mit Sonja Hilpert – freie Theaterpädagogin aus Nürnberg

Hilfe! Die Küche spielt verrückt!
3 aufeinander bezogene Workshops zum Thema Objekttheater
Entwickelt vom Ensemble Materialtheater Stuttgart
für zwei Vierte oder Fünfte Klassen (gern Parallelklassen, max. 40 Kinder)

Workshopleiter:
Theater: Sigrun Kilger, Annette Scheibler (Figurenspielerinnen)
Trickfilm: Katharina Wibmer (Videofilmerin, Puppenspielerin, Musikerin)
Musik: Daniel Kartmann (Schlagzeug, Percussion, Theatermusiker)

Beteiligte Schulen/Hort
Max- und Justine-Elsner-Schule
Hermann-Herdenus-Mittelschule
Realschule am Europakanal
HoLiSt - Hort Liegnitzer Str.
Integrartive Lernstube Hertleinstr.



So sind wir und ganz anders
Marie-Therese-Gymnasium Erlangen, 11./12. Jgst. Profilfach Theater mit Christian Schidlowsky


Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Jahrgangsstufe haben sich im Rahmen des Projekt-Seminars Kunst (Petra von Stromberg) und des Profilfachs Theater (Katharina Gänßbauer) am Erlanger Marie-Therese-Gymnasium ein Schuljahr lang mit dem Thema „Alles was ich bin …“ auseinandergesetzt. Unter der Anleitung des Theatermachers Christian Schidlowsky begegneten sich die beiden Schulgruppen in zahlreichen Workshops, tauschten Ideen aus, erforschten, probierten und entdeckten, wie man sich mit Hilfe verschiedenster Materialien ausdrücken kann. Im Laufe des Projekts gingen sie der Frage nach, wie sich Identität etabliert, hinterfragten Bestimmungen wie Gender, Alter und Persönlichkeit, wobei die Beziehung zwischen Mensch und Figur immer im Mittelpunkt stand.