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Archiv 2014

Montag, 27. Januar 2014, 11:30 bis 12:30 Uhr
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus – eine szenische und mulitmediale Collage des Ohm-Gymnasiums


Das Ohm-Gymnasium hat in diesem Jahr die ehrenvolle Aufgabe übertragen bekommen, den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus mitzugestalten. Eine Projektgruppe aus Lehrern und Schülern aus den Jahrgangsstufen 9 bis 12 hat sich zusammengefunden und überlegt, Raum zu schaffen für ein Gedenken und Nachdenken im Jahr 2014 anlässlich des 69. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen und haben die Möglichkeit auf verschiedene Weise teilzunehmen.

Performance in der Fußgängerzone – Livestream und Chat Homepage
An drei Stationen im Stadtgebiet werden Schüler des Ohm-Gymnasium das Schicksal Erlanger Juden szenisch interpretieren. Diese Umsetzung wird in Bild und Ton festgehalten, Reaktionen von Passanten eingefangen, Interviews geführt.
Dieser Rundgang wird parallel im Internet zu sehen sein und dort mit einem moderierten Chat begleitet werden. In den Pausen (Wegezeiten) spricht eine Expertenrunde im Studio Ohm-Gymnasium.
www.ohm-gymnasium.de



Dienstag, 28. Januar 2014, 20:00 Uhr im Manhattan-Kino Erlangen
Der blinde Fleck - Täter. Attentäter. Einzeltäter?
Sondervorführung. Im Anschluss an den Film: Gespräch mit Ulrich Chaussy und Daniel Harrich
Moderation: Bürgermeisterin Dr. E. Preuß, Kulturreferent Dr. D. Rossmeissl.


Bei einem verheerenden Anschlag auf das Oktoberfest in München sterben am 26. September 1980 13 Menschen, über 200 weitere werden verletzt. Unter den Toten ist auch der Täter, der die Bombe gezündet hat. Die ermittelnden Behörden kommen zu dem Ergebnis, dass der junge Mann allein und aus rein persönlichen Motiven gehandelt habe. Das kommt dem Journalisten Ulrich Chaussy (Benno Fürmann) merkwürdig vor, zumal der Täter nachweislich Mitglied einer inzwischen verbotenen rechtsextremen Wehrsportgruppe war. Nach einer kritischen Radio-Reportage Chaussys meldet sich ein anonymer Informant (August Zirner) bei ihm, der ihm interne Unterlagen und Akten des bayerischen Staatsschutzes zuschanzt. Gemeinsam mit Werner Dietrich (Jörg Hartmann), dem Anwalt der Anschlagsopfer, rollt der Reporter die Hintergründe auf. Geheime Zeugenaussagen und neue Befragungen ergeben bald ein beunruhigendes Bild: Aus politischen Gründen wurde ein wahrscheinlich rechtsradikaler Hintergrund des Terrorakts nicht konsequent verfolgt und vertuscht. Dabei hatte der oberste Staatsschützer in Bayern, Dr. Hans Langemann (Heiner Lauterbach), offenbar persönlich die Finger im Spiel - nach eigener Aussage der zweitmächtigste Mann im Freistaat gleich hinter Ministerpräsident Franz Josef Strauß. Chaussy gerät unter erheblichen Druck...

Regie: Daniel Harrich; Mit: Benno Fürmann, Nicolette Krebitz, Heiner Lauterbach, August Zirner u. a.
Deutschland 2013; FSK ab 12 freigegeben

Die Sondervorführung im Manhattan-Kino Erlangen steht am Anfang einer Reihe von Filmgesprächen, die vom Bayerischen Bündnis für Toleranz organisiert wird. Ulrich Chaussy, die Hauptfigur der Ermittlungen, wird bei der Erlanger Aufführung selbst anwesend sein, ebenso der Regisseur Daniel Harrich. Beide stehen nach dem Film für eine Diskussion mit dem Publikum, für Fragen zur Recherche-Arbeit, zu deren Ergebnissen und zur filmischen Umsetzung zur Verfügung. Auch vor dem Hintergrund des NSU-Prozesses gibt dieser Aspekt dem Filmgespräch zusätzliche Aktualität und Bedeutung.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz besteht aus 49 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften, Kommunen und Staat. Es tritt für den Schutz von Demokratie und Menschenwürde ein. Rechtsextremismus und Rassismus, die den Einzelnen, die Gesell-schaft und den Staat bedrohen, setzt das Bündnis demokratische Werte entgegen.



27. Januar bis 7. Februar 2014
Ausstellung „Rennesradfahrt“ des Albert-Schweitzer-Gymnasiums
im Foyer des Rathauses


Im Jahre 2014 feiert die Stadt Erlangen das 50-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Rennes in der Bretagne. Den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen in Erlangen rund um diese deutsch-französische Freundschaft bildet eine zweiwöchige Ausstellung des P-Seminars „Rennesradfahrt“ des Albert-Schweitzer-Gymnasiums zu seiner Radfernfahrt quer durch Frankreich im Juli 2013.
www.asg-er.de




Comic macht Schule
Ein kulturpädagogisches Kooperationsprojekt mit Erlanger Schulen, Lernstuben, Horten und Einrichtungen der Jugendarbeit, renommierten Comic-Künstlern und Kultureinrichtungen im Rahmen des 16. Internationalen Comic-Salons 2014
14. April bis 22. Juni 2014


Im Vorfeld des 16. Internationalen Comic-Salons sind Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Erlanger Schulen und Einrichtungen in mehrtägigen Workshops erstmal mit renommierten Comic-Künstlern an die Kunstform des "Geschichten zeichnen" herangeführt worden. Unter Anleitung bekannter Künstler wie Mawil, Aisha Franz, Elke Steiner, Schwarwel, Stefan Dinter, Salomea, Nicole Redlich und Thomas Wellmann setzen sich die Kinder und Jugendlichen mit dem Genre auseinander und zeichneten ihre Geschichten.

Eine Mutprobe auf der Rodelbahn, ein ansteckender Lach-Alarm, ein lustig-lautes Familienleben oder das Schachspiel als Streitschlichter – nur eine kleine Auswahl der vielen Geschichten, die sich Kinder und Jugendliche in Comic-Workshops ausgedacht und in die Sprache der Comics umgesetzt haben. 137 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Erlanger Bildungseinrichtungen haben seit den Osterferien an Workshops mit bekannten Comic-Künstlern teilgenommen. Ein Sprung ins kalte Wasser, doch schon nach kurzer Zeit hatten sie sich freigeschwommen und sind mit viel Phantasie und Kreativität in die Welt der Comics eingetaucht. Begeistert und voller überraschender Einfälle haben sie Geschichten zum Thema „Lebenswelten“ entwickelt und diese dann hochkonzentriert, Strich für Strich in Comic-Zeichnungen umgesetzt.

Platsch! – Comic geht baden
Ausstellung der Workshop-Ergebnisse
Comic-Zeichnungen von 137 Kindern und Jugendlichen
Frankenhof, Innenhof – 20. bis 22. Juni
Öffnungszeiten: Fr 12–19, Sa 10–19, So 10–18 Uhr


Der Innenhof des Frankenhof wird zum luftigen Ausstellungsort. In entspannter Urlaubsatmosphäre mit Liegestühlen, Saft-Bar und Planschbecken können kleine wie große Ausstellungsbesucher die Ergebnisse der Comic-Workshops bestaunen: die Zeichnungen, die Bildergeschichten, die neuen Comic-Helden. Der Ort der Ausstellung wird zum begehbaren Comic-Strip. Tauchen Sie ein in die Lebenswelten der jungen Comic-Künstlerinnen und -Künstler! Die Ausstellungsbesucher sind eingeladen, selbst Comics zu zeichnen, Buttons aus Comics herzustellen oder bei der Mal-Aktion mit Schwarwel mitzumachen.

Zu Gast im Frankenhof sind außerdem Schülerinnen und Schüler des Luisen-Gymnasiums Bergedorf in Hamburg. Sie haben ihre Comic-Zeichnungen und dreidimensionalen Comic-Figuren aus Pappmaché nach Erlangen mitgebracht, um sie ebenfalls in der Ausstellung zu zeigen.

Projektberichte



Freitag, 11. Juli 2014 von 13.00 bis 18.00 Uhr
Freizeitzentrum Frankenhof, Südliche Stadtmauerstr. 35, 91054 Erlangen

3. KS:ER Praxistag
GANZ KONKRET: KULTURPROJEKTE FÜR SCHULEN UND KITAS
Projektanbieter stellen sich vor
Mit Verleihung des KS:ER-Innovationspreises der Sparkasse Erlangen


Der „KS:ER – Kulturservice Erlangen für Schulen und Kitas“ im Kulturprojektbüro der Stadt Erlangen begleitet seit 2010 mit regelmäßigen Veranstaltungen den Diskurs über die kulturelle Bildung in Erlangen. Bisher standen mit Fachvorträgen und Diskussionen Themen wie "Kooperationsprojekte Kunst.Kultur.Schule.Kita." und "Herausforderung Ganztagsschule" im Fokus der Praxistage.

In diesem Jahr präsentiert der KS:ER-Praxistag konkrete Beispiele aus der Praxis der Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden und Bildungseinrichtungen. Er bietet an diesem Nachmittag sechs Akteuren aus dem Kulturbereich eine Plattform, ihre Projektangebote für Schulen und Kitas vorzustellen. Die Angebote zeigen die Bandbreite der verschiedenen Kultursparten, die Vielfalt der Ideen und der pädagogischen Umsetzung. Dabei sind Projekte aus Tanz und Theater, Literatur, bildender Kunst, Musik etc. In den Kurzpräsentationen erfahren Sie etwas über: Zielsetzung des Projekts, evtl. pädagogischer Ansatz, Projektablauf, bisherige Erfahrungen, Ziel-/Altersgruppe, Projektbeteiligte/Teilnehmerzahl, Zeitrahmen, evtl. besondere Anforderungen wie z.B. Raum/Raumgröße

Der KS:ER-Praxistag richtet sich an Schulleitungen und Lehrkräfte an Grund-, Mittel- und weiterführenden Schulen, Pädagogen und Kulturschaffende.
Der KS-ER-Praxistag gilt als Fortbildungsveranstaltung. Eine Teilnahmebestätigung kann auf Wunsch ausgestellt werden.

Praxistag-Flyer



1. Juni – 31. August 2014
STREICH AUF STREICH – 150 JAHRE MAX UND MORITZ.
Deutschsprachige Comics von Wilhelm Busch bis heute
Ausstellung im Stadtmuseum Erlangen


Von Wilhelm Busch über Olaf Gulbransson und Hansrudi Wäscher zu Volker Reiche und Anke Feuchtenberger. Vom Bilderbogen über das Satireblatt und die Comic-Strips zur Graphic Novel. Es ist ein großer Zirkelschlag, den diese Ausstellung versucht. Er umreißt 150 Jahre deutschsprachige Comic-Geschichte.

Als Wilhelm Busch sich 1864 die Streiche von Max und Moritz ausdachte, konnte er nicht ahnen, wie viele gezeichnete und gedruckte Nachfolger die beiden Lausbuben finden würden. Sogar in den USA wollte man Max und Moritz haben, nannte sie »Katzenjammer Kids« und landete einen ersten großen Erfolg komischer Zeitungs-Strips. Später wurde die Komödie abenteuerlich und schließlich ernsthaft wie die Welt. Die Bilderbogen mutierten in zahllosen Varianten zur grafischen Literatur. Dann wurde nach den schlimmen Knaben aus der Feder von Busch auch noch die wichtigste Auszeichnung für diese Kunst in Deutschland benannt: der »Max und Moritz-Preis« des Internationalen Comic-Salons Erlangen.

Vor 150 Jahren fing alles an. Wie es weiter ging mit den Bildergeschichten, mit Comic-Hass und Comic-Begeisterung in Deutschland erzählt ein Gang entlang der umfassenden Galerie mit den größten Helden, lustigsten Typen und künstlerischsten Kreationen deutschsprachiger Comic-Kultur.

Urheber und Leihgeber der Jubiläumsausstellung ist das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst in Hannover. Das Stadtmuseum Erlangen präsentiert sie in Kooperation mit dem 16. Internationalen Comic-Salon Erlangen.



5. Bildungskonferenz zum Thema Ganztagsbildung
Freitag, 14. November 2014, Rathaus

Das Leben im persönlichen wie wirtschaftlichen Kontext erfordert heute von Kindern und Familien vermehrt Kompetenzen, die in den klassischen Schulfächern nur bedingt gelernt werden können. Die Ganztagsschule ist gut dazu geeignet, diese Anforderungen aufzunehmen und in ein ganzheitliches Bildungskonzept zu integrieren. Ganztagsschulen brauchen daher einen ganzheitlichen Bildungsbegriff, der in dieser Bildungskonferenz thematisiert werden soll. Darüber hinaus wird das Thema Ganztagsbildung in der Fortschreibung des Erlanger Bildungsberichts ein Schwerpunkt sein.

Die Bildungskonferenz wird offiziell um 13:30 Uhr im Ratssaal eröffnet. Dr. Christian Nerowski vom Lehrstuhl für Schulpädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg wird über die Erwartungen an Ganztagsschulen referieren. Im Vortrag wird ausgehend von den Befunden der Studie „Modellregion Ganztagsschule“ ein strukturierter Überblick über die im fachwissenschaftlichen, bildungspolitischen und öffentlichen Diskurs geäußerten Erwartungen an die Ganztagsschule dargestellt und damit der von der Ganztagsschule erhoffte Mehrwert präzisiert.

Anschließend wird Helmut Klemm, Schulleiter der Eichendorff Mittelschule, das Modellvorhaben „Mittelschule Erlangen – eine Ganztagsschule als zeitgemäßer Bildungsort“ vorstellen.

Ab 15:15 Uhr darf im Rahmen eines World Café über Merkmale guter Ganztagsbildung diskutiert werden. Ziel der Bildungskonferenz soll es sein, zu definieren, was wir in Erlangen unter guter Ganztagsbildung in der Ganztagsschule verstehen, etwaiges Verbesserungspotential aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. In angenehmer Kaffeehausatmosphäre sollen dazu Ideen entwickelt werden.

Die 5. Bildungskonferenz richtet sich an Lehrkräfte, PädagogInnen, SchülerInnen, Eltern, Bildungsakteure aus Institutionen und Verwaltung, Träger kultureller Bildung, Künstler und Kulturschaffende, Vereine und alle an ganzheitlicher Bildung Interessierte.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Born vom Referat für Bildung, Kultur und Jugend (09131 – 86
1024, eva-maria.born@stadt.erlangen.de) gerne zur Verfügung.