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Ernst-Penzoldt-Hauptschule - Weekly-Soap

Unser neues Projekt „WeeklySoap"

Worum geht es?
Wir werden pro Woche eine Folge einer Soap über eine erdachte Hauptschule drehen und das mit Schülern hinter und vor der Kamera. Diese Folge wollen wir jeweils für zwei Tage als „Streaming Video“ bei YouTube und auf unserer Schulhomepage zu einem festen Termin ins Internet stellen, also in einer Art Internetfernsehen. Wichtig: Streaming Videos können nicht direkt heruntergeladen werden.

Wer betreut das Projekt?
Das Projekt wird insgesamt von Herrn Arp betreut, der nun im vierten Jahr an unserer Schule als Honorarunterrichtskraft tätig ist. Er verfügt über langjährige berufliche Erfahrung als Regisseur und Schauspieler. An seiner Seite begleitet unser Sozialpädagoge Christian Schübel alle wichtigen Prozesse. Die einzelnen Aufgaben wie z. B. die Drehbuchherstellung werden jeweils von einer Schulklasse zusammen mit einer Lehrkraft in und außerhalb des Unterrichts erarbeitet.

Sind die Kinder versichert?
Die Arbeiten an der Soap finden in unserem Gebäude und während der Unterrichtszeit statt. Bei Unternehmungen außerhalb des Unterrichts und des Schulgeländes handelt es sich um eine Schulveranstaltung. Es besteht deshalb Versicherungsschutz.

Wie ist der konkrete Ablauf?
An einem festen Drehtag, am Donnerstagnachmittag, wird in einem festen Zeitfenster von vier Stunden beginnend mit der 7. Stunde (13:30) gedreht. Als Vorlage dient ein grober Handlungsverlauf, damit keine Texte auswendig gelernt werden müssen. Die Arbeitsergebnisse bestimmen die Länge der jeweiligen Folge (ca. 10–20 min.), der Arbeitsaufwand soll klar begrenzt bleiben. Der feste Sendetermin unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Unter-nehmens als einem Übungsbetrieb. Wir möchten alle notwendigen Positionen im Arbeitsprozess mit Schülern besetzen. Diese gehen von den Kamera- und Tonleuten über Maske, Kostüm, Ausstattung, Catering, Bühnenbau, Aufnahmeleitung bis hin zu den Darstellern.

Welche Schüler spielen mit?
Zu Beginn werden wir mit ausgesuchten Schülern aus den 6. und 7. Klassen drehen. Alle Schüler, die sich dafür interessieren, haben sich in einer zweiten Stufe bei einem Casting an der Schule für eine der Hauptrollen zu bewerben. In einer dritten Stufe sollen alle Schüler ein kurzes Vorsprechen vor der Kamera absolvieren, um diese Situation wenigstens einmal geübt zu haben im Hinblick auf spätere berufliche Bewerbungen. Grundsätzlich soll jeder Schüler die Möglichkeit haben, irgendwann einmal kurz zu sehen zu sein. Voraussetzung für die Mitwirkung ist allerdings eine vom Schüler und den Erziehungsberechtigten unterzeichnete Einverständniserklärung.

Was ist mit dem Datenschutz und dem Urheberrechtsschutz?
Das Projekt wird u. a. von der Regierung in Ansbach finanziert und wurde dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht vorgestellt. Für die Dreharbeiten benötigen wir die Übertragung der Nutzungsrechte im Rahmen des Urheberschutzgesetzes, ohne die wir niemanden vor die Kamera lassen können.


Was sind die Ziele des Projekts? Was lernt mein Kind?

Integration
Unabhängig vom kulturellen Hintergrund bietet ein kleiner Medienbetrieb an der Schule zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten, die keine Vorkenntnisse erfordern. Gleichzeitig fordert und schult der Rahmen die Sprache, sowohl was Deutschkenntnisse angeht, als auch das Erlernen von Kommunikationsregeln.
In das Konzept sind die Lehrer mehrfach einbezogen: zum einen als Leiter der Abteilungen wie Storyentwicklung, Technik oder Ausstattung, zum anderen als Darsteller, wo sie von den Schülern in den gleichen Situationen erlebt werden können, die die Schüler selbst bestehen müssen, wenn sie als Akteure vor oder hinter der Kamera agieren.

Berufliche Kompetenz
Die „Weekly Soap“ wird ein Lehrbetrieb sein, sowohl was die rein handwerklichen Fähigkeiten angeht, als auch was die so genannten „Soft Skills“ anbelangt, wenn es um Durchhaltevermögen, Konzentration unter Stress, die gegenseitige Annahme von Verschiedenheiten im Team, Regeleinhaltung usw. geht.
Konkret werden wir die Schüler in den Bereichen Kamera, Ton und Lichttechnik schulen. In der Nachbearbeitung wird es um den Schnitt des Materials gehen. In der Ausstattung sind handwerkliche Fähigkeiten beim Bau von Sets und der Betreuung der Kostüme und Requisiten gefragt.
Die Hauptdarsteller bekommen eine Grundausbildung für die Stimme und das Sprechen. Sie profitieren generell für ihre Charakterentwicklung durch das Schauspieltraining.

Medienkompetenz
Das erfolgreiche Herstellen eines Filmbeitrags zieht immer auch eine größere Medienkompetenz nach sich. Schüler, die den Entstehungsprozess medialer Wirklichkeit selber erlebt haben, haben einen realistischen und unabhängigeren Umgang mit Bildprodukten. Sie bewerten mediale Einflüsse mit größerem Abstand und sind zur eigenen, selbstbewussten Meinungsbildung besser in der Lage.

Projektionsfläche/Problembewältigung
Die Soap bietet den Schülern schon in der Storyentwicklungsgruppe die Möglichkeit, Themen, die sie beschäftigen, in die Geschichte der Soap hineinzubringen und sie über die Figuren stellvertretend benennen und aufarbeiten zu können. Die Soap kann auf diese Weise alle großen Themen des Schülerlebens beleuchten. Jede fertige Folge liefert wiederum Diskussionsstoff, der nachbearbeitet werden kann.

Identitätsstiftung
Eine Geschichte, die die Schüler über ihre eigene, wenn auch erdachte Schule, mit ihnen bekannten Gesichtern jede Woche einmal übers Internet senden, wirkt als ein starkes Wir-Erlebnis. Das sind unsere Schule, unsere Räume, meine Mitschüler, meine Lehrer und mein Leben. Die Soap bietet der Schule Gelegenheit, sich nach Innen zu senden und natürlich auch nach Außen, mit allen Stärken, die sie zu bieten hat.


Die Darsteller: 6. & 7. Klasse, gemischt
Wir machen das, was (fast) alle wollen. Wir sind die Schauspieler. Pustekuchen, das ist kein leichter Job! In der Maske still halten, Warten auf den Auftritt, Szenen wiederholen, diszipliniert sein, Sachen beim ersten Mal merken, sich nichts anmerken lassen vom Stress. Wir glauben das selbst kaum, aber das tun wir: freiwillig!
Das Beste ist dann, wenn die Folge im Netz ist und alle können es sehen!
Bilder:
Regisseur Gerald und ein Riesenteam stehen hinter der Kamera, Oh Gott, so viele Leute.Jetzt genau auf den Punkt konzentriert sein, dann klappt´s.


Die Drehbuchklasse: 6 b
Mit unserer Klassenlehrerin Gerion Oberndorfer und dem Jugendsozialpädagogen
Christian Schübel denken wir uns die Geschichten für „Voll Ernst, ey!“ aus. Mal schreiben wir, mal improvisieren wir selber als Darsteller. Klar geht es dabei um die Themen, die uns selber beschäftigen: Die Schule, das Leben, Lehrer und die anderen Schüler. Vor allem macht das aber einen Riesenspaß! Hätten wir nicht gedacht.
Bilder:
„Sitzkreis bei der heißen Diskussion von Fragen“ „Improvisation – wir spielen selber“



Die Technikklasse: gemischt
Wir stehen hinter den beiden Kameras und halten die Mikros. Wir schleppen die Scheinwerfer und sorgen für Strom. Eisen, Hitze, Gewichte: Echte Männerarbeit. Wir sind die ersten am Set und gehen als Letzte. Ohne uns geht nichts.
Das ist: cool!!!
Bilder:
Tim & Jannik hinter der Kamera




Tim T. am Ton bekommt dicke Arme, früher oder später!











Die Weekly Soap der Ernst-Penzoldt-Schule jeden Mittwoch auf You Tube,
Kanal: VollErnstEy1
You Tube: http://www.youtube.com/user/VollErnstEy1


oder auf der Schulhomepage:
www.ernst-penzoldt-hauptschule.de